Chronik 1968 - 1977
Geschrieben von: Andreas Drees   

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Aus einem Schreiben vom 04.01.1968 ging hervor, dass der SCC eine Aufnahme in den „Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband e. V.“ erreichen wollte. Auch in der jährlichen Bestandserhebung an die Sporthilfe e. V. vom 30.01.1968 wurden Einträge für Judoka gemacht.

Schüler 7-14 Jahre: 33 männlich und 1 weiblich
Jugendliche 15-18 Jahre: 3 männlich
Mitglieder 19-25 Jahre: 2 männlich

In dem Schreiben vom Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband e. V. wird der SCC gebeten, den Aufnahmeantrag ausgefüllt zurückzusenden und 50,-- DM Aufnahmegebühr auf das Verbandskonto zu überweisen.

In einem weiteren Schreiben durch den Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband e. V. vom 05.03.1968 wurde darauf hingewiesen, dass erst dann Versicherungsschutz besteht, wenn der SCC Mitglied des Fachverbands ist. Offensichtlich erfolgte keine Anmeldung, da in späteren Unterlagen von einer Judoaktivität nicht mehr berichtet wurde.

Am 18.10.1968 fand in der Gaststätte Brune die Jahreshauptversammlung statt. Der Verein hatte ein Defizit von DM 2.500,--, das von nicht bezahlten Beiträgen herrührte. Es wurde überlegt, wie das vorhandene Defizit vermindert werden könne. Eine weitere Erhöhung der Buskosten wurde verworfen, da bei den Fahrten zu den Trainigsstätten bereits ein Maximum erreicht worden ist. Frau Wetter betonte zum Schluss ihres Berichts, dass alles daran gesetzt worden ist, wieder geordnete Verhältnisse eintreten zu lassen, und bat darum, für das neue Geschäftsjahr einen Vorstand zu wählen, der auch bereit ist, mitzuarbeiten. Herr Fiedler wurde als Versammlungsleiter vorgeschlagen und gewählt. Folgender Vorstand wurde gewählt:

1. Vorsitzende: Ruth Wetter
2. Vorsitzender: Hans Metken
Schriftwartin: Ingrid Wollny
Sportwart: Günter Wetter
Kassenwart: Christel Matuschek
Schwimmwarte: Jürgen Mehring, Herbert Blodau
Frauenwartin: Ursula Fiedler
Mädchenwartin: Ingrid Wollny
Kleinkinder-Turnwartin: Ursula Graf, Helga Trillitzsch
Pressewart: Rainer Graf
Sozialwartin: Ruth Wetter
Gerätewart: Helmut Schneider
Turnwart: Karl-Heinz Fiedler

Die Weihnachtsfeiern im Jahre 1968 wurden am 10.12. und 12.12. durchgeführt. In dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 15.11.1968 stand dazu:

"Für die Nikolausfeier am 10.12. und 12.12. kosten die Karten für die Kinder DM 2,--, die dafür eine Tüte erhalten. Der Nikolaus kommt ins Hallenbad und in die Turnhalle.
Die Feier für die Erwachsenen am 14.12.68 bei Brune beginnt um 20,00 Uhr. Jeder soll ein Päckchen im Werte von DM 3,-- mitbringen. Ab 21.00 Uhr wird getanzt. Da die Kapelle bezahlt werden muß, wird ein Eintrittsgeld in Höhe von DM 2,10 (einschl. -,10 DM Sportgroschen) erhoben."

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Im Jahre 1969 betrug das Defizit des SCC immerhin noch ca. DM 2.300,--. Leider ist aus dem Jahr 1969 wenig Aufzeichnungsmaterial vorhanden. Lediglich eine Einladung für die Jahreshauptversammlung am 28.11.1969 und ein DIN-A-5 Zettel mit kurzen handschriftlichen Notizen über die Versammlung liegen vor. Wahlen fanden nicht statt. Für Ende 1969 wurde wieder eine Nikolausfeier geplant und Anfang 1970 fand eine Karnevalsfeier statt.

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Jahreshauptversammlung: 30.10.1970, 20:30 Uhr, Gaststätte Brune. Frau Wetter berichtete über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Im Februar wurde eine Kinderkarnevalsfeier durchgeführt. Das Turnen für Mutter und Kind war für eine gewisse Zeit ausgefallen, sollte aber Mitte November wieder durchgeführt werden. Die finanzielle Lage des Vereins wurde erörtert und man beschloss, die Eintrittspreise für Nichtmitglieder auf DM 1,-- zu erhöhen, um die anfallenden Hallenbadkosten besser auffangen zu können.

Danach folgte die Wahl des Vorstands. Als Versammlungsleiter wurde Herr Stoppelkamp aus Dortmund gewählt.

1. Vorsitzende: Ruth Wetter
2. Vorsitzender: Gisbert Kluge
Schriftführer: Hans Stoppelkamp
Sportwart: Hans Matuschek
Sozialwartin: Ursula Riedel
Mädchenwartin: Christel Matuschek, Maria Ladwig
Pressewart: Ruth Wetter
Kleinkinderturnwartin: Frau Hohmann
Gerätewart: Gerhard Knodel
Frauenwartin: Ursula Fiedler, Ingrid Wolny
Mädchenwartin(8-16 Jahre): keine Wahl
Schwimmwart: Günter Wetter
Jugendwart: Hans Matuschek

Nach der Nikolausfeier der Kinder am 08.12.1970 war am 19.12.1970 die Weihnachtsfeier des SC Cappeberger See in der Gaststätte Brune.

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Aus dem Jahr 1971 konnte nicht viel berichtet werden. Ein Benutzungsplan für Turnhallen der Gemeinde Altlünen des Amts Bork war vorhanden. Erfreulich las sich der Kassenbericht, den Frau Wetter unterschrieben hatte. Das Defizit am 31.12.1971 betrug nur noch DM 705,81.

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Jahreshauptversammlung: 28.04.1972, 20:00 Uhr Gaststätte Brune, 29 anwesende Mitglieder von ca. 350. Frau Wetter gab einen kurzen Überblick über das Vereinsgeschehen des letzten Jahres sowie die schwierige finanzielle Lage der letzten Jahre. Allerdings sollte sich diese Situation weiter verbessern, da der Kontostand zum Zeitpunkt der Versammlung bereits ausgeglichen war.

Zitat aus dem Protokoll:
"Von den Mitgliedern wurde diese Erklärung mit lebhaftem Beifall aufgenommen.“ Unter anderem wurde von Frau Wetter zur Besserung des Finanzhaushaltes des Vereins eine unumgängliche Beitragserhöhung vorgeschlagen.

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Gisbert Kluge
2. Vorsitzender: Theodor Auferoth
Schriftwart: Hans Stoppelkamp
Kassenwartin: Christel Matuschek

Frau Wetter wurde wegen der langjährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzende zur Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt.


Sportwart: Hans Matuschek
Frauenwartin: Ingid Wollny Ursula Fiedler
Mädchenwart: Christiane Grothe
Jugendwart: Karl-Heinz Mende
Männerwart: Karl-Heinz Fiedler
Schwimmwartin: Ruth Wetter
Gerätewart: Gerhard Knodel
Sozialwart: Hans Stoppelkamp
Pressewart: Gisbert Kluge
Kassenprüfer: Dieter Neumann, Ludger Linnhoff
Kleinkinderwartin: Reinhild Diester

Unter Punkt "Verschiedenes" wurden neue Beiträge festgesetzt. Als Begründung wurde erstens angegeben, dass vom Sportverband nur dann Zuschüsse kämen, wenn der Mitgliedsbeitrag für Kinder bis zum 14. Lebensjahr mindestens DM 1,-- beträgt. Zweitens sollte die Vereinsarbeit intensiviert werden, dazu musste der Verein die finanziellen Mehrbelastungen verkraften.

Hier die neuen Monatsbeiträge:
Kinder bis 14 Jahre 1,00 DM
Jugendliche 2,00 DM
Erwachsene 2,50 DM
Familienbeitrag 50 DM / Jahr
zuzüglich jedes Kind 2,00 DM / Jahr

Der Versuch, die Gemeinnützigkeit zu erwerben, wurde beschlossen. "Nachdem der Sportgroschen eingesammelt worden war, wurde die Versammlung um 23:30 Uhr geschlossen."


Erneute Mitgliederversammlung: 05.06.1972, Gaststätte Brune um 20:15 Uhr. Einziger Tagesordnungspunkt: Entlastung des Vorstands, das war auf der Jahreshauptversammlung am 28.04.1972 nicht möglich, da die Kasse nicht geprüft werden konnte. acht Mitglieder stimmten hierüber ab.

Verteilung der Übungsstunden ab 06.08.1972 / 07.09.1972 (Schwimmer)

Montag 16:15 Uhr – 17:15 Uhr
Mutter und Kind
Fr. Diester/Fr. B. Matuschek
17:30 Uhr – 18:30 Uhr
Kinder 5-8 Jahre
Fr. Wollny/Hr. Grimm

Dienstag 15:00 Uhr – 16:00 Uhr
Mädchen 8-10 Jahre
Fr. Sieding/Fr. Graf
16:00 Uhr – 17:15 Uhr
Jungen 8-10 Jahre
Hr. Matuschek/Herr Mende
17:30 Uhr – 18:30 Uhr
Jungen 10-14 Jahre
Hr. Matuschek/Herr Mende

18:45 Uhr – 19:45 Uhr
Mädchen 10-14 Jahre
Frl. Gothe/Fr. Matuschek
20:00 Uhr – 21:30 Uhr Frauen
Fr. Wollny/Fr. Matuschek

Mittwoch 21:00 Uhr – 21:45 Uhr
Schwimmen Erwachsene
Frau Wetter/Matuschek/
v. d. Graf/Trillitzsch

Donnerstag 17:45 Uhr – 19:00 Uhr
Schwimmen der Jugend
Frau Wetter/Matuschek/
Kluge/Knodel

In der Pressemitteilung vom 16.08.1972 über die Änderung der Trainingsstunden schrieb die Ruhr-Nachrichten „Schwimmclub hat Zeitung“. Die Rede war von Mitteilungsblättern, durch die die Mitglieder von Entscheidungen und über Ereignisse informiert werden sollten.


Am 13.09.1972 legte Frau Wetter ihr Amt als Schwimmwartin nieder.

Im Antwortschreiben vom 26.09.1972 forderte der 1. Vorsitzende, Herr Kluge, Frau Wetter auf, alle in ihrem Besitz befindlichen Unterlagen des SCC insbesondere der Gründungsprotokolle zurückzugeben. Diese Aufforderung blieb leider erfolglos. Laut einer Notiz wurde die Angelegenheit jedoch von Herrn Kluge nicht weiterverfolgt.

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Am 10.02.1973 lud der SCC um 19:30 Uhr zur Karnevalsfeier ins Vereinslokal Brune ein. Zum Tanz spielte eine Kapelle auf. Es wurde um Kostümierung gebeten.

Neuverteilung der Turnstunden montags nach Vorschlag Frau Hartmanns, Leiterin der Turngruppe 5-8 Jahre:

15:00 Uhr – 16:15 Uhr Mutter und Kind
16:30 Uhr – 17:30 Uhr Mädchen 6-8 Jahre
17:30 Uhr – 18:30 Uhr Jungen 6-8 Jahre

Im April 1973 wurde vereinseigenes Briefpapier bestellt.

Am 04.05.1973 fand im Vereinslokal Brune die Jahreshauptversammlung mit 20 Teilnehmern statt. Wahl des Schwimmwarts: Herr Griggel, stellvertretender Schwimmwart: Herr v. d. Graf. Angesprochen wurde das geplante Kinderfest und ein Ausflug für Erwachsene sowie die Anschaffung von Vereinsabzeichen, Nadeln und Taschen.

In der Gaststätte Rühenbeck in Lippholthausen wurde am 11.08.1973 ein Sommerfest für Kinder veranstaltet. Der Bus brachte alle Teilnehmer um 15:00 Uhr zum Veranstaltungsort.


links Annegret Eimler geb. Fischer; Mitte Beate Geisler geb. Schroer

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Am 23.02.1974 feierte der SCC im Lokal Brune Karneval. Die Gage des Alleinunterhalters betrug DM 50,--/Stunde.



Gruppenbild der Teilnehmer bei der Karnevalsfeier

Weitere Aktionen im Jahr 1974: Sommerfest in den Außenanlagen der Gartenwirtschaft Rühenbeck, Lippholthausen, mit 125 Kindern und Fahrt ins Phantasialand mit 110 Kindern.


Am 03.05.1974 fand die Jahreshauptversammlung statt. Der 1. Vorsitzende Gisbert Kluge, teilte mit, dass gegenüber früherer Jahre nun ausgebildete Übungsleiter tätig sind.

1. Vorsitzender: Gisbert Kluge
2. Vorsitzende: Heidi Schmidt
Kassenwartin: Christel Matuschek
Turnwartin: Ingrid Wollny
Schriftführer: Hans Stoppelkamp
Jugendwart: Heinz-Werner van der Graf


Auf der Vorstandssitzung vom 21.05.1974 wurde beschlossen, den Beitritt zum "Westfälischen Turnerbund" zurück zustellen, da zuerst versicherungsrechtliche Fragen geklärt werden sollten. Ohne Mitgliedschaft waren die Turner nicht durch die Sporthilfe versichert.


Pressebericht zur Aktivität des SCC "Geländelauf"

In dem Brief vom 12.06.1974 an alle Mitglieder schrieb Herr Kluge, dass der SCC nach Lösungen suche, die sich im organisatorischen Bereich aufgetan hätten.

Hier Zitate aus dem Schreiben:
"Wir haben uns gefreut, daß Sie so zahlreich unserer Einladung in das Hallenbad gefolgt sind. Wir hatten bereits in unserer Einladung zum Ausdruck gebracht, daß wir keine Leistungsschau veranstalten wollten. Wir wollten nichts anderes, als Ihnen einmal einen persönlichen Eindruck zu vermitteln ... Leider gelang das nicht ganz, da einerseits das Mikrophon nicht ganz in Ordnung war, daß Sie das Gesagte gar nicht verstehen konnten. Wir möchten Ihnen daher auf diesem Wege unsere Ziele und Anliegen darstellen ... Über den Ablauf der Trainingsstunden konnten Sie sich durch Augenschein informieren. Wir sind bemüht, den Kindern das Wasser als ein Element nahe zu bringen, in dem sie sich zwar anders, aber genau so selbst- verständlich und ungezwungen wie auf dem Land bewegen können ... Zwar sind wir zum größten Teil noch bei der Lösung organisatorischer Probleme, aber wir hoffen doch, in absehbarer Zeit mit einigen Kindern zu den Schwimmwettkämpfen fahren zu können, bei denen wir dann nicht mehr unter ferner liefen starten werden ... Nun möchte ich mir erlauben, noch einige Worte über unser Mitarbeiterproblem zu sagen ... In den letzten Jahren haben wir glücklicherweise etliche Jugendliche begeistern können ... Ich möchte Ihnen an dieser Stelle und vor Ihnen meine Achtung aussprechen ... Ob ein Sportverein seinen Mitgliedern etwas Sinnvolles bieten kann, hängt nicht zuletzt von der Anzahl und Ausbildung seiner Mitarbeiter ab ... Daß Sport für eine vorzügliche Leibeserziehung sorgen kann, steht außer Zweifel ... Zum Schluß noch eine Einladung an Sie alle. Mittwochs abends ist im Hallenbad für die Erwachsenen ... von 21 Uhr bis 21,45 Uhr von unserem Verein Familienbaden. Könnte dies nicht eine Gelegenheit für Sie sein, einmal etwas für die eigene Gesundheit zu tun ... Versuchen Sie es!"

Am 28.05.1975 erhielt der SCC nach der kommunalen Neuordnung erstmals ein Schreiben der Stadt Lünen "Einsatzplan zur Unterstützung der Schwimmmeister im Freibad Cappenberger See", in dem der 1. Vorsitzende gebeten wurde, eine Liste mit den Schwimmern zu erstellen, die als Hilfsschwimmmeister eingesetzt werden sollten. Zitat: "Ich weise schon jetzt darauf hin, daß die eingesetzten Personen erkennbar und somit entsprechend gekleidet sein müssen." Wie sah wohl diese Bekleidung aus?


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Der Schwimmverein Brambauer 1950 e. V. lud den SC Cappenberger See am 14.10.1975 zu seinem Clubkampf am 27.11.1975 ein. "Meldeschluss ist am 30. Oktober 1975. Mit der Meldung bitten wir um Benennung eines Kampfrichters. Die Meldungen sind in Maschinenschrift auf amtlichen Startkarten mit Angabe des Geburtsjahres und der zuletzt geschwommenen Zeit ... zu senden." Ein Ergebnis dieses Wettkampfs lag leider nicht vor.

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Am 11.03.1976 erhielt der SC Cappenberger See durch die Stadt Lünen die Genehmigung, das neu eröffnete Hallenbad Altlünen mittwochs in der Zeit von 17:00 – 21:30 Uhr zu nutzen (siehe Schreiben auf Seite 34): „Für die Trainingsstunden haben Sie einen verantwortlichen Übungsleiter zu stellen, der im Besitz des Grund- und Leistungsscheins der DLRG, mithin lebensrettungskundig ist... Das Benutzungsentgelt beträgt ... 24,-- DM pro Stunde (3 Wochenstunden sind kostenfrei).“
Am 01.10.1976 fand die Jahreshauptversammlung statt. Der 1. Vorsitzende Herr Kluge legte den Rechenschaftsbericht für die Jahre 1974 - 1976 vor. Herr Kluge berichtete über personelle Veränderungen. Die 2. Vorsitzende, Frau Schmidt, legte ihr Amt nieder. Der Schriftwart, Herr Stoppelkamp, verzog nach Arnsberg und Herr Griegel, Schwimmmeister bisher im Stadtbad, wurde nach Brambauer versetzt und stand wie auch die vorgenannten nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem nahm der SCC eine erfreuliche Entwicklung, die Mitgliederzahlen stiegen von 274 in 1970, auf 508 Mitglieder in 1976.
Leider musste der Turnbetrieb eingestellt werden, da die Trainer in die Berufsausbildung eintraten und daher nicht mehr zur Verfügung standen.
Herr Kluge berichtete über die Planungen für 1976. In diesem Jahr sollte eine Fahrt für die Kinder nach Olsberg (Sauerland) zur Westernstadt „Fort Fun“ stattfinden. Wie in all den Jahren zuvor sollte auch wieder die traditionelle Nikolausfeier abgehalten werden.
Die finanzielle Situation des SCC war gut, das Sparguthaben betrug 1976 DM 5.848,08. Allerdings wies Herr Kluge auch auf fehlende Beiträge hin, die sich immerhin auf DM 2.863,25 summierten. Er ließ offen, wie die Zahlungsmoral verbessert werden könne, deutete auch auf den Rechtsweg hin.
Zum Schluss bedankte er sich besonders bei den jugendlichen Übungsleitern, die den Verein all die Jahre nicht im Stich gelassen hatten. Eine Vorstandswahl ist nicht dokumentiert.

Am 02.12.1976 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Hintergründe für diese Versammlung sind im Archiv nicht verzeichnet. Lediglich die Änderung des Vereinsregisters beim Amtsgericht Lünen ist zu finden. Auf der Sitzung wurden gewählt:
1. Vorsitzende Christel Matuschek
2. Vorsitzender Wilfried Wagner
Weitere Vorstandsmitglieder aus dieser Wahl sind nicht bekannt bzw. nicht dokumentiert.


Beglaubigte Abschrift Amtsgericht Lünen 27.12.1976